Anmerkungen zur Übersicht der Honda Prototypen

Bei Honda wurde etwa alle vier Jahre eine neue Fahrzeug-Generation auf den Markt gebracht. Inzwischen ist dieser Turnus aus Kostengründen auf fünf Jahre verlängert worden.
Wichtigste Ausstellung für die Präsentation von Prototypen ist für Honda selbstverständlich die Tokyo Motor Show. Allerdings nutzte Honda immer wieder andere, bedeutende Ausstellungsorte für Premieren, vor allem dann, wenn ein Fahrzeug ausschließlich oder hauptsächlich für den betreffenden regionalen Markt entwickelt wurde (z. B. Acura CL auf der Detroit Motor Show 1995).
Tokyo Motor Show 1962: Honda präsentiert zusammen mit dem Prototyp des S 500 die Prototypen S 360 und T 360, die bereits im Juni des Jahres aus Gründen der Unternehmensstrategie gerade noch rechtzeitig, aus technischer Sicht jedoch "Hals über Kopf" den Honda Händlern auf der neu errichteten Suzuka Rennstrecke vorgestellt worden waren, einer begeisterten Öffentlichkeit. Honda S 360 Prototyp - Baujahr 1962 - (c) Honda, Japan
Auf der Tokyo Motor Show des Jahres 1991 präsentierte Honda unter dem Motto: "Efficient & Intelligent" die Prototypen EP-X und FS-X, wobei letzterer bereits auf der Frankfurter IAA des gleichen Jahres gestanden hatte. .
Die Tokyo Motor Show des Jahres 1993 stand für Honda unter dem Motto: "Dreams, discoveries, and hope. Moving to a brighter future." (auf deutsch etwa "Träume, Entdeckungen und Hoffnungen. Aufbruch in eine bessere Zukunft.") Präsentiert wurden neben den Prototypen FSR und EVX vor allem der Accord und seine technologischen "Ableger" Ascot und Rafaga.
Auf der Tokyo Motor Show 1995 standen die Prototypen der Creative Mover-Serie Odyssey Exclusive, CR-V mit dem Rennwagen für Nachwuchs-Fahrer Side-by-side, F-MX und S-MX neben dem SSM im Vordergrund des Interesses. Wobei jedem Betrachter deutlich wurde, daß die Creative Mover offensichtlich kurz vor der Produktionseinführung standen.

Unter dem Motto "Joyful Town" (auf deutsch etwa "erfreuliches Stadt-Leben") präsentierte Honda daneben den Accord Wagon Field Deck mit integriertem Camping-Faltdach und passend zur Odyssey-Zugmaschine einen Day Tripper genannten Wohnwagen. Außerdem zeigte Honda einen Acty Almas für den Transport von Rollstuhl-Fahrern und nach dem System Franz umgebaute Fahrzeuge für Behinderte.


1997 wurden in Tokyo die Joy-Mover J-VX, J-MJ, J-MW und J-WJ unter dem Motto "Happy Together!" vorgestellt, was auf deutsch etwa "zusammen glücklich sein" heißt, weil nach Auffassung von Honda nicht nur Fahrer und Passagiere Freude am Fahrzeug und am Fahren haben sollen, sondern auch alle anderen nicht mehr als nötig z. B. durch Umweltverschmutzung gestört werden sollten. Deshalb war ein zweiter Schwerpunkt der Präsentation Hondas Bemühungen um abgasarme Autos.

Später, auf dem Genfer Automobil Salon 1998, gesellte sich zu den Joy-Mover Prototypen noch der an den europäischen Markt angepaßte Logo unter dem Namen J-BX.

Im Jahre 1999 stand die Tokyo Motor Show für Honda ganz im Zeichen des Mottos "Be Smart. Have Fun!" (auf deutsch: "Sei schlau. Habe Spaß!") und daher befanden sich neben dem Brennstoffzellen-Prototyp FCX Limousine die Fun-Mover Spocket, Neukom und Fuya-Jo auf dem Stand.

Als kurz vor der Markteinführung stehende Fahrzeuge wurden die Neuauflage des Odyssey und der S 2000 Hardtop präsentiert.

Auf der Tokyo Motor Show des Jahres 2000 präsentierte Honda unter dem Motto "Anytime, with Honda!" (auf deutsch etwa: "Immer, aber mit Honda!") ausschließlich Nutzfahrzeuge und auf Nutzfahrzeugen aufbauende Prototypen wie den mh.
Zur Tokyo Motor Show des Jahres 2001 erfand Honda den Slogan "The Power of Dreams" (deutsch: "Die Macht der Träume") und präsentierte die Fahrzeuge unter dem Motto "Take FUN to the MAX." (zu deutsch etwa "Steigere den Spaß bis zum Äußersten."). Mit dem Blick auf die Anfänge - etwa den S 500 - und der allgegenwärtigen Honda Philosophie, wonach ein Auto, das beim Fahren keine Freude bereitet, kein wirkliches Auto sei, standen die sportlichen Prototypen Dualnote, Bulldog und NSX-R im Rampenlicht. Hinzu kamen die Prototypen, die in Verbindung mit dem grundlegenden Entwicklungskonzept der Honda Techniker - "Man Maximum - Machine Minimum" - einen anderen Aspekt der Freude am Fahren stärker betonen, nämlich ein großzügiges Raumangebot für die Nutzer der Fahrzeuge. Diese Prototypen waren Unibox, Model X, w·i·c und S·U·U.
Die Tokyo Motor Show des Jahres 2002 stand für Honda unter dem Motto "Fun! for All" (auf deutsch etwa: "Spaß! aber für alle"). Präsentiert wurden hauptsächlich Nutzfahrzeuge und auf Nutzfahrzeugen aufbauende Prototypen wie Acty Compo, Acty Sport, Mobilio Spike Pro.
Unter dem Slogan "The Power of Dreams" (deutsch: "Die Macht der Träume") präsentierte Honda auch im Jahre 2003 auf der Tokyo Motor Show. Das Motto der Show - "Thinking Freely: Liberating Technology" (zu deutsch etwa: Frei Denken: befreiende Technik) "führt in die schöne und aufregende Welt der Menschen und Fahrzeuge, die Honda schaffen will", so der deutsche Presse-Text. Gezeigt wurden neben aktuellen Serien-Modellen der neue Odyssey und als Prototypen der ASM, der HSC, der IMAS und der Kiwami.
Hondas Motto für die Tokyo Motor Show des Jahres 2004 lautete "Enjoy Motoring" (zu deutsch etwa: "Genieße das Autofahren"). Gezeigt wurden neben reinen Nutzfahrzeugen vor allem behindertengerechte Fahrzeuge der Almas-Serie und die Prototypen P.V und Hobick.
Die Tokyo Motor Show des Jahres 2005 stand für Honda unter dem Motto "feel FINE!" (auf deutsch etwa "fühl Dich wohl!"). Als Prototypen wurden die viersitzige Limousine Sports 4, die als Ausblick auf die neue Accord Limousine gehandelt wurde, ein praktischer Minivan für Hundebesitzer namens W.O.W und eine "serien"-nahe FCX Limousine gezeigt, sowie als Serien-Modelle die neue Civic Limousine, einschließlich Civic Hybrid, und behindertengerechte Fahrzeuge der Almas-Serie.
Das Motto der Tokyo Motor Show des Jahres 2007 lautete für Honda "For the endless joy of mobility on our earth" (zu deutsch: "Grenzenlose Freude durch Mobilität auf unserer Erde"). Dementsprechend stand die Umweltverträglichkeit der Produkte im Vordergrund der Präsentationen. Neben der weiterentwickelten, "serien"-nahen FCX Limousine, die bereits in Frankfurt gezeigt worden war, waren als Prototypen der kleine Sportwagen CR-Z mit einem Hybrid-Antrieb und der Stadtwagen PUYO mit einem Brennstoffzellen-Antrieb zu sehen. Als gerade neu vorgestellte Serien-Modelle präsentierte Honda die zweite Generation des neuen Fit und den S 2000 Type S. Kurz vor der Serieneinführung standen offensichtlich der Inspire und StepWGN bzw. StepWGN Spada.
Die Tokyo Motor Show des Jahres 2009 stand für Honda unter dem Motto "?".
Die Tokyo Motor Show des Jahres 2011 stand für Honda unter dem Motto "?".
Die Tokyo Motor Show des Jahres 2013 stand für Honda unter dem Motto "?".