Erste
Klas-
sen-
arbeit
in der
BB3a
Schul-
jahr
2005/
2006
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Aufgabe 1: (2 Punkte)
Die Gehaltsliste für Oktober 2005 eines
Unternehmens weißt folgende Summen auf:
| Bruttogehalt |
65.000,00 |
| Lohnsteuer |
9.100,00 |
| Solidaritätszuschlag |
580,00 |
| Kirchensteuer |
750,00 |
| Sozialversicherungsbeiträge |
12.500,00 |
| Gesamtabzüge |
22.930,00 |
| Auszahlung |
42.070,00 |
| Arbeitgeberanteil zur SV |
12.500,00 |
Berechne die Personalkosten.
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| Personalkosten = Bruttogehalt +
Arbeitgeberanteil zur SV =
77.500,00 |
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Aufgabe 2: (2 Punkte)
Welche Sozialversicherung wird voll vom
Arbeitgeber bezahlt? |
| Unfallversicherung |
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Aufgabe 3: (11 Punkte)
Für die Lohnabrechnung für den Monat November
2005 von Frank Illner, beschäftigt bei der
Pilgrim GmbH, gelten folgende Daten:
| Gehalt |
3.300,00 |
| Überstunden |
12,5 |
| Vergütung Überstunde |
1/167 des Gehalts zzgl. 25 %
Aufschlag |
| Vorschuß |
500,00 |
| Lohnsteuerklasse |
I |
| Kirchensteuer |
rk |
| Kinderfreibeträge |
0,0 |
| Freibetrag |
1.800,00 jährlich |
| Lohnsteuer |
18,0 % |
| Solidaritätszuschlag |
5,5 % |
| Kirchensteuer |
9,0 % |
| VL |
40,00 |
| VL Arbeitgeberzuschuß |
20,00 |
| Krankenkasse AOK Köln |
13,4 % |
| Rentenversicherung |
19,5 % |
| Arbeitslosenversicherung |
6,5 % |
| Pflegeversicherung |
1,7 % |
| Unfallversicherung |
0,5 % |
| Beitragsbemessungsgrenze KV |
3.450,00 |
| Beitragsbemessungsgrenze RV |
5.100,00 |
Berechne:
a) Bruttolohn
b) sämtliche Abzüge einzeln und gesamt
c) Nettolohn
d) Auszahlungsbetrag
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| a) Bruttolohn = 3.300,00 + (12,5
* 3.300 / 167 * 1,25) + 20,00 [VL-Zuschuß] = 3.628.75 b) sämtliche
Abzüge einzeln und gesamt:
Lohnsteuer =
(3.628,75 150 [mtl. Freibetrag]) * 0,18 = 626,18
Solidaritätszuschlag
= 626,18 * 0,055 = 34,44
Kirchensteuer =
626,18 * 0,09 = 56,36
Krankenkassenbeitrag AN
= (3.450,00 * 13,4 / 2) = 231,15
Rentenversicherungsbeitrag
AN = (3.628,75 * 0,195 / 2) = 353,80
Arbeitslosenversicherungsbeitrag
AN = (3.628,75 * 0,065 / 2) = 117,93
Pflegeversicherungsbeitrag
AN = (3.450,00 * 0,017 / 2) = 29,33
Unfallversicherungsbeitrag
AN = 0,00
c) Nettolohn = 3.628,75 Abzüge = 2.179,56
d) Auszahlungsbetrag = 2.179,56 40,00
500,00 = 1.639,56
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Aufgabe 4: (5 Punkte)
Ein Beschaffungsplan muß mindestens 5 Fragen
beantworten. Um welche Fragen handelt es sich? |
- Was soll beschafft
werden?
- Wieviel soll
beschafft werden?
- Wie teuer soll es
beschafft werden?
- Wann soll es
beschafft werden?
- Wo(her) soll es
beschafft werden?
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Aufgabe 5: (2 Punkte)
Was ist die Stellenplanmethode? |
| Ein
Instrument der Personlbedarfsplanung. |
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Aufgabe 6: (2 Punkte)
Was wird unter dem Begriff
"Betriebsklima" verstanden? |
| Die
Beziehungen der Mitarbeiter untereinander und zu
Vorgesetzten. |
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Aufgabe 7: (4 Punkte)
Welche Verfahren werden üblicherweise zur
Personalauswahl eingesetzt? |
- Analyse der
Bewerbungsunterlagen
- Vorstellungsgespräch
- Testverfahren
- Assessment Center
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Aufgabe 8: (12 Punkte)
Herr Natrup als Inhaber der OsNa-Ladenbau GmbH
leitet neben der Werkstatt auch die Verwaltung.
Er hat den Ruf, sehr streng zu sein. Dies wird u.
a. dadurch deutlich, daß er sich alle Verträge
mit Kunden vorlegen läßt und selbst über den
Abschluß entscheidet. Oft hat er dabei die
Arbeit der Mitarbeiter gerügt:
Rechtschreibfehler in Angeboten und
Auftragsbestätigungen. Zu hoch gewährte Rabatte
und zu lange Zahlungsziele hat er ohne
Rücksprache abgeändert. Vorschläge von
Mitarbeitern zur Verbesserung von
Arbeitsabläufen hat er schon mehrfach mit dem
Hinweis "das machen wir schon immer so"
abgewiesen.
a) Erarbeite aus diesem Text drei Merkmale des
dargestellten Führungsstils.
b) Beschreibe zwei mögliche Auswirkungen des
Führungsverhaltens auf die Mitarbeiter.
c) Nenne zwei Auswirkungen dieses Führungsstils
auf den Betrieb.
d) Mache drei Vorschläge, wie der Vorgesetzte
seinen Führungsstils verbessern könnte. |
a):
Entscheidungen trifft der Vorgesetzte
selbst
Regelmäßige Leistungsüberprüfung der
Mitarbeiter
Eigenmächtiges Handeln
Kein Mitspracherecht
Einengung der Eigeninitiative der
Mitarbeiterb):
Starke Führung, somit hohe und
fehlerfreie Leistung
Keine Verantwortung bei Fehlentscheidungen
Eigeninitiative wird behindert
Geringe Motivation
Eventuell Resignation
c):
Es wird kein hoch qualifiziertes Personal
benötigt
Entscheidungen können schnell getroffen
werden
Der Vorgesetzte kann gut koordinieren, da
er über die Arbeit der Mitarbeiter informiert
ist
Mitarbeiter sind nach Änderungen von
Angeboten usw. oft nicht auf dem neuesten Stand
Schlechtes Arbeitsklima
d):
Den Mitarbeitern mehr Spielraum beim
Abschluß von Verträgen lassen
Nur Grundzüge bei der Vertragsgestaltung
vorgeben
Den Mitarbeitern einen genau definierten
Rahmen vorgeben, innerhalb dessen sie entscheiden
können
Begründungen für die Ablehnung von
Vorschlägen geben
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