Aufgabe 1:
Beschreibe mit eigenen Worten die Ansichten von Friedrich Nietzsche,
Jean-Paul Sartre,
Arthur Schopenhauer
über den Sinn des Lebens. |
| Friedrich
Nietzsche betont, daß jeder selbst den Sinn
seines Lebens finden bzw. festlegen soll. Jean-Paul Sartre
ist davon überzeugt, daß es keinen Gott gibt,
der dem Leben eines Menschen einen Sinn vorgibt,
sondern, daß jeder Mensch selbst dafür
verantwortlich ist, durch sein Handeln seinem
Leben einen Sinn zu geben.
Arthur Schopenhauer
sieht den Sinn des Lebens eines Menschen in der
Erhaltung der Gattung Mensch, um dem end- und
ziellosen Streben der Natur genüge zu tun.
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Lese bitte den folgenden Text von Sadia Ahmad
und bearbeite bitte die nachfolgenden Aufgaben.
| Jeder Mensch gibt seinem Leben auf
seine Art einen Sinn. So taten es auch
die Philosophen, jedoch mit der
Überzeugung, daß dieser (von ihnen
erkannte Sinn des Lebens) allgemein
gültig ist. Die einen betonen die
Wichtigkeit des Glücks, die anderen
wiederum (die Wichtigkeit) der Vernunft.
Wenn man aber all diese Aspekte
miteinander vergleicht, stellt man fest,
daß alle dargelegten Aspekte der
Philosophen irgendwie wichtig sind. Das
Leben ist wie eine Blume: leben,
gedeihen, verderben. Warum soll man das
Leben dann damit verbringen, ihm einen
Sinn zu geben? Der Sinn kommt von sich
selbst, auch wenn es uns manchmal nicht
bewußt ist. |
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Aufgabe 2: (2 Punkte)
Wer gibt nach Ansicht der Autorin Sadia Ahmad
dem Leben eines Menschen einen Sinn? |
| "Jeder
Mensch gibt seinem Leben ... einen Sinn.
" |
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Aufgabe 3: (2 Punkte)
Nenne die von Frau Ahmad
in den Aussagen der Philosophen entdeckten
Aspekte, die den Sinn des Lebens ausmachen. |
| Glück
und Vernunft. |
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Aufgabe 4: (2 Punkte)
Was sagt Frau Ahmad
über die Aussagen der Philosophen zum Sinn des
Lebens? |
| Die Philosophen sind jeweils
davon überzeugt, allgemein
gültige Aussagen zu machen. Sie findet,
"daß alle dargelegten
Aspekte der Philosophen irgendwie wichtig
sind."
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Aufgabe 5: (3 Punkte)
Frau Ahmad
vergleicht das Leben eines Menschen in knappen
Worten ("leben, gedeihen, verderben")
mit einer Blume.
Beschreibe den Werdegang einer Blume wie ihn die
Autorin charakterisiert. |
| Die Blume wurzelt
in der Erde. Sie wächst,
treibt Blätter und Blüten. Schließlich verblüht sie und stirbt
ab. |
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Aufgabe 6: (3 Punkte)
Übertrage diesen Werdegang einer Blume auf das
Leben eines Menschen. |
| Der Mensch wird geboren. Er wächst und reift zu voller
Leistungsfähigkeit heran. Schließlich stirbt er. |
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Aufgabe 7: (3 Punkte)
Welche Konsequenz zieht Frau Ahmad aus
diesem Werdegang eines Menschen für den Sinn des
Lebens? |
| Ein Mensch sollte sein Leben
nicht damit vergeuden,
dem Leben einen Sinn zu geben: "Der Sinn kommt von sich selbst,
auch wenn es uns manchmal
nicht bewußt ist." |
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Aufgabe 8: (5 Punkte)
Widerspricht sich Frau Ahmad
mit ihrer Frage ("Warum soll man das Leben
damit verbringen, ihm einen Sinn zu geben?")
nicht im Vergleich mit ihrer einleitenden Aussage
("Jeder Mensch gibt seinem Leben auf seine
Art einen Sinn")? |
| Sie widerspricht sich nicht, weil
sie eingangs behauptet, daß sich jeder Mensch auf seine Art seinem Leben
einen Sinn gibt. Damit weist sie darauf hin, daß
der Sinn des Lebens "von sich selbst"
kommt, also aus einem Sinn
des Lebens an sich (manchmal sogar
unbewußt) entsteht. Sie sagt nicht, was der Sinn des Lebens an sich
ist. Sie sagt ebenfalls nicht, woher dieser Sinn des Lebens an sich
kommt. Sie behauptet seine Existenz und daß
jeder Mensch durch sein Leben aus diesem Sinn des Lebens an sich
einen eigenen Sinn des
Lebens erhält - auch ohne sein aktives Zutun. |