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Erste
Klas-
sen-
arbeit
in der
HS1x
Schul-
jahr
2006/
2007

Ergebnisse

Aufgabe 1:
Beschreibe mit eigenen Worten die Ansichten von Friedrich Nietzsche, Jean-Paul Sartre, Arthur Schopenhauer über den Sinn des Lebens.
Friedrich Nietzsche betont, daß jeder selbst den Sinn seines Lebens finden bzw. festlegen soll.

Jean-Paul Sartre ist davon überzeugt, daß es keinen Gott gibt, der dem Leben eines Menschen einen Sinn vorgibt, sondern, daß jeder Mensch selbst dafür verantwortlich ist, durch sein Handeln seinem Leben einen Sinn zu geben.

Arthur Schopenhauer sieht den Sinn des Lebens eines Menschen in der Erhaltung der Gattung Mensch, um dem end- und ziellosen Streben der Natur genüge zu tun.

 
Lese bitte den folgenden Text von Sadia Ahmad und bearbeite bitte die nachfolgenden Aufgaben.
Jeder Mensch gibt seinem Leben auf seine Art einen Sinn. So taten es auch die Philosophen, jedoch mit der Überzeugung, daß dieser (von ihnen erkannte Sinn des Lebens) allgemein gültig ist. Die einen betonen die Wichtigkeit des Glücks, die anderen wiederum (die Wichtigkeit) der Vernunft. Wenn man aber all diese Aspekte miteinander vergleicht, stellt man fest, daß alle dargelegten Aspekte der Philosophen irgendwie wichtig sind. Das Leben ist wie eine Blume: leben, gedeihen, verderben. Warum soll man das Leben dann damit verbringen, ihm einen Sinn zu geben? Der Sinn kommt von sich selbst, auch wenn es uns manchmal nicht bewußt ist.
 
Aufgabe 2: (2 Punkte)
Wer gibt nach Ansicht der Autorin Sadia Ahmad dem Leben eines Menschen einen Sinn?
"Jeder Mensch gibt seinem Leben ... einen Sinn. "
 
Aufgabe 3: (2 Punkte)
Nenne die von Frau Ahmad in den Aussagen der Philosophen entdeckten Aspekte, die den Sinn des Lebens ausmachen.
Glück und Vernunft.
 
Aufgabe 4: (2 Punkte)
Was sagt Frau Ahmad über die Aussagen der Philosophen zum Sinn des Lebens?
Die Philosophen sind jeweils davon überzeugt, allgemein gültige Aussagen zu machen.

Sie findet, "daß alle dargelegten Aspekte der Philosophen irgendwie wichtig sind."

 
Aufgabe 5: (3 Punkte)
Frau Ahmad vergleicht das Leben eines Menschen in knappen Worten ("leben, gedeihen, verderben") mit einer Blume.
Beschreibe den Werdegang einer Blume wie ihn die Autorin charakterisiert.
Die Blume wurzelt in der Erde. Sie wächst, treibt Blätter und Blüten. Schließlich verblüht sie und stirbt ab.
 
Aufgabe 6: (3 Punkte)
Übertrage diesen Werdegang einer Blume auf das Leben eines Menschen.
Der Mensch wird geboren. Er wächst und reift zu voller Leistungsfähigkeit heran. Schließlich stirbt er.
 
Aufgabe 7: (3 Punkte)
Welche Konsequenz zieht Frau Ahmad aus diesem Werdegang eines Menschen für den Sinn des Lebens?
Ein Mensch sollte sein Leben nicht damit vergeuden, dem Leben einen Sinn zu geben: "Der Sinn kommt von sich selbst, auch wenn es uns manchmal nicht bewußt ist."
 
Aufgabe 8: (5 Punkte)
Widerspricht sich Frau Ahmad mit ihrer Frage ("Warum soll man das Leben damit verbringen, ihm einen Sinn zu geben?") nicht im Vergleich mit ihrer einleitenden Aussage ("Jeder Mensch gibt seinem Leben auf seine Art einen Sinn")?
Sie widerspricht sich nicht, weil sie eingangs behauptet, daß sich jeder Mensch auf seine Art seinem Leben einen Sinn gibt. Damit weist sie darauf hin, daß der Sinn des Lebens "von sich selbst" kommt, also aus einem Sinn des Lebens an sich (manchmal sogar unbewußt) entsteht. Sie sagt nicht, was der Sinn des Lebens an sich ist. Sie sagt ebenfalls nicht, woher dieser Sinn des Lebens an sich kommt. Sie behauptet seine Existenz und daß jeder Mensch durch sein Leben aus diesem Sinn des Lebens an sich einen eigenen Sinn des Lebens erhält - auch ohne sein aktives Zutun.
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