Aufgabe 1: (6 Punkte)
Nenne die verschiedenen Arten des Geldes.
Wenn möglich, in der zeitlichen Abfolge ihrer
Entstehung. |
- Naturalgeld (Warengeld)
- Metallgeld
- Münzgeld
- Papiergeld
- Buchgeld (Giralgeld)
- Plastikgeld
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Aufgabe 2: (12 Punkte)
Welche Gründe führten wohl dazu, die jeweilige
Geldart zu erfinden? |
- Warengeld
ermöglichte, den Tausch in zwei
getrennte Teilhandlungen zu zerlegen und
machte so die Suche geeigneter
Tauschpartner überflüssig.
- Metallgeld
war leichter zu transportieren und war
wertbeständiger als Warengeld.
- Münzgeld
sicherte durch die Prägung und das
Versprechen des Ausgebenden den Wert zu.
- Papiergeld
war leichter zu transportieren als
Münzgeld und benötigte weniger kostbare
Rohstoffe für die Herstellung.
- Buchgeld (Giralgeld)
machte den Austausch von Bargeld
überflüssig und daher den Geldfluß
sicherer und es konnte noch schneller
umlaufen als Bargeld.
- Plastikgeld
machte den Geldumlauf noch schneller.
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Aufgabe
3: (20 Punkte)
Erläutere kurz die vier
(volkswirtschaftlichen) Funktionen des Geldes. |
- Tauschmittel
Geld erleichtert den Tauschvorgang, indem
der Tausch in zwei Teilhandlungen
(jeweils Geld gegen Ware, statt Ware
gegen Ware) aufgeteilt wird.
- Wertaufbewahrungsmittel
Geld ermöglicht wegen des Werterhalts
Sparen und die zeitliche Verschiebung der
beiden Teilhandlungen des Tauschvorgangs.
- Recheneinheit
Geld dient als Wertmaßstab, als Mittel
des Vergleiches der unterschiedlichen
Werte verschiedener, nicht unmittelbar
vergleichbarer Güter.
- Zahlungsmittel
Geld ist gesetzliches oder faktisch
akzeptiertes Mittel zum Ausgleich von
Schulden.
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Aufgabe
4: (10 Punkte)
Erläutere den Satz "Geld ist das
Schmiermittel der Wirtschaft". |
| Die Funktion des Geldes als
Tauschmittel steht im Vordergrund dieser
Betrachtung. Geld erleichtert den Tausch von
Gütern. Es wird dabei unterstellt, daß Geld
keinen eigenen Einfluß auf das
Wirtschaftsgeschehen besitzt. Da andererseits
die Wirtschaftssubjekte danach streben,
möglichst viel Geld zu besitzen, kann Geld auch
als Mittel zur Anbahnung von Geschäften dienen,
indem Entscheidungsträgern für die
Auftragsvergabe an bestimmte Wirtschaftssubjekte
auf privater Ebene Geld zugesteckt wird
(Korruption).
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Aufgabe 5: (10 Punkte)
Interpretiere den Spruch "In God we
trust, the rest pay cash!"
(Aus dem Englischen übersetzt: "Auf Gott
vertrauen wir, alle übrigen müssen bar
bezahlen!") |
| Der Eigennutz der
Wirtschaftssubjekte reicht so weit, daß
menschliche Eigenschaften, Gefühle,
Unzulänglichkeiten, Schwächen usw. im
Wirtschaftsleben nur dann berücksichtigt werden,
wenn es dem "Geschäftemacher" nutzt.
Dazu gehört auch, daß das Vertrauen in
versprochene oder vertraglich zugesicherte
Handlungen der Wirtschaftssubjekte, nicht (mehr)
vorhanden ist. |
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Aufgabe 6: (10 Punkte)
Beschreibe die Zusammenhänge, die mit der
Aussage "Geld ist nicht alles aber
ohne Geld ist alles nichts" ausgedrückt
werden sollen. |
| Als Mensch sollte es neben dem
Erwerb von Geld noch andere Ziele geben (z. B.
Gesundheit, Liebe). Allerdings können in unserer
Gesellschaft damit verbundene und selbst
lebensnotwendige Bedürfnisse ohne Geld (fast)
nicht befriedigt werden. |