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Zweite
Klas-
sen-
arbeit
in der
HS1b
Schul-
jahr
2007/
2008

Ergebnisse

Aufgabe 1: (6 Punkte)
Nenne die verschiedenen Arten des Geldes.
Wenn möglich, in der zeitlichen Abfolge ihrer Entstehung.
  • Naturalgeld (Warengeld)
  • Metallgeld
  • Münzgeld
  • Papiergeld
  • Buchgeld (Giralgeld)
  • Plastikgeld
 
Aufgabe 2: (12 Punkte)
Welche Gründe führten wohl dazu, die jeweilige Geldart zu erfinden?
  • Warengeld
    ermöglichte, den Tausch in zwei getrennte Teilhandlungen zu zerlegen und machte so die Suche geeigneter Tauschpartner überflüssig.
  • Metallgeld
    war leichter zu transportieren und war wertbeständiger als Warengeld.
  • Münzgeld
    sicherte durch die Prägung und das Versprechen des Ausgebenden den Wert zu.
  • Papiergeld
    war leichter zu transportieren als Münzgeld und benötigte weniger kostbare Rohstoffe für die Herstellung.
  • Buchgeld (Giralgeld)
    machte den Austausch von Bargeld überflüssig und daher den Geldfluß sicherer und es konnte noch schneller umlaufen als Bargeld.
  • Plastikgeld
    machte den Geldumlauf noch schneller.
 
Aufgabe 3: (20 Punkte)
Erläutere kurz die vier (volkswirtschaftlichen) Funktionen des Geldes.
  • Tauschmittel
    Geld erleichtert den Tauschvorgang, indem der Tausch in zwei Teilhandlungen (jeweils Geld gegen Ware, statt Ware gegen Ware) aufgeteilt wird.
  • Wertaufbewahrungsmittel
    Geld ermöglicht wegen des Werterhalts Sparen und die zeitliche Verschiebung der beiden Teilhandlungen des Tauschvorgangs.
  • Recheneinheit
    Geld dient als Wertmaßstab, als Mittel des Vergleiches der unterschiedlichen Werte verschiedener, nicht unmittelbar vergleichbarer Güter.
  • Zahlungsmittel
    Geld ist gesetzliches oder faktisch akzeptiertes Mittel zum Ausgleich von Schulden.
 
Aufgabe 4: (10 Punkte)
Erläutere den Satz "Geld ist das Schmiermittel der Wirtschaft".
Die Funktion des Geldes als Tauschmittel steht im Vordergrund dieser Betrachtung. Geld erleichtert den Tausch von Gütern. Es wird dabei unterstellt, daß Geld keinen eigenen Einfluß auf das Wirtschaftsgeschehen besitzt.

Da andererseits die Wirtschaftssubjekte danach streben, möglichst viel Geld zu besitzen, kann Geld auch als Mittel zur Anbahnung von Geschäften dienen, indem Entscheidungsträgern für die Auftragsvergabe an bestimmte Wirtschaftssubjekte auf privater Ebene Geld zugesteckt wird (Korruption).

 
Aufgabe 5: (10 Punkte)
Interpretiere den Spruch "In God we trust, the rest pay cash!"
(Aus dem Englischen übersetzt: "Auf Gott vertrauen wir, alle übrigen müssen bar bezahlen!")
Der Eigennutz der Wirtschaftssubjekte reicht so weit, daß menschliche Eigenschaften, Gefühle, Unzulänglichkeiten, Schwächen usw. im Wirtschaftsleben nur dann berücksichtigt werden, wenn es dem "Geschäftemacher" nutzt. Dazu gehört auch, daß das Vertrauen in versprochene oder vertraglich zugesicherte Handlungen der Wirtschaftssubjekte, nicht (mehr) vorhanden ist.
 
Aufgabe 6: (10 Punkte)
Beschreibe die Zusammenhänge, die mit der Aussage "Geld ist nicht alles – aber ohne Geld ist alles nichts" ausgedrückt werden sollen.
Als Mensch sollte es neben dem Erwerb von Geld noch andere Ziele geben (z. B. Gesundheit, Liebe). Allerdings können in unserer Gesellschaft damit verbundene und selbst lebensnotwendige Bedürfnisse ohne Geld (fast) nicht befriedigt werden.
Fragen karlheinz@luk-korbmacher.de