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Zweite
Klas-
sen-
arbeit
in der
HH1abc
Schul-
jahr
2008/
2009

Ergebnisse

Aufgabe:

Im Unterricht haben wir erfahren, daß manche Tierarten (z. B. Schweine und Kühe)

  • über bestimmte Formen von Intelligenz verfügen,
  • artspezifisch miteinander kommunizieren können,
  • offenbar Gefühle wie Freude, Schmerz, Angst u. ä. verspüren,
  • nach allem, was wir feststellen können, in gewisser Weise Wünsche besitzen,
  • zumindest einige Gedächtnisleistungen erbringen können,
  • lernfähig sind und
  • (in Abhängigkeit von der gewählten Definition) sogar denken können.

Formuliere Argumente und Gegen-Argumente zur Auffassung, daß wir Menschen es aus moralischen Gründen durchaus akzeptieren können, solche Tiere (in Massen-Tierhaltung, damit zahlenmäßig genug Tiere zur Verfügung stehen) zu züchten, (vorzeitig) zu töten und zu essen.

Pro

Contra

Fleisch ist ein wichtiges Nahrungsmittel für den Menschen, deshalb muß Fleisch produziert werden. Tiere sind im Hinblick auf die genannten Faktoren Menschen ähnlich, deshalb ist es unmoralisch, solche Lebewesen zu töten.
Fleisch schmeckt gut und darf deshalb gegessen werden. Der Mensch kann sich auch von anderem als von Fleisch ernähren.
In der Natur heißt es: "Fressen und Gefressen werden". Und das gilt für alle Lebewesen. Massenzucht bedeutet Auflösung der natürlichen Lebensumstände der Tiere (z. B. Auflösung der Familie), was zumindest psychologische Schmerzen verursacht.
Menschen essen seit ihrer Existenz Fleisch. Zucht bedeutet Veränderung des Erbgutes, das kann zur Verbreitung von Krankheiten unter den Tieren und unter den sie verzehrenden Menschen führen.
Tiere fressen auch Menschen. Zucht bedeutet Veränderung des Erbgutes, das kann die Evolution dieser Tiergattung beeinträchtigen (sie von der Weiterentwicklung ihrer Intelligenz usw. fernhalten).
Der Stärkere bleibt in der Natur übrig und das ist wegen seiner überragenden Intelligenz, die es ihm ermöglicht, hilfreiche Werkzeuge herzustellen, der Mensch. Zuchttieren wird ihre Würde als Tier genommen.
Es werden lediglich Nutztiere zum Verzehr verwendet. Die heutige industrielle Produktion des Fleisches ist mit äußerster Tierquälerei verbunden.
Tiere sind nicht Teil unserer moralischen Gemeinschaft, weil sie ein anderes Leben leben als wir Menschen, deshalb dürfen wir uns das Recht nehmen, sie für unsere Zwecke zu nutzen. Jedes Lebewesen ist dahingehend zu respektieren, daß es leben möchte.
Wir sollen uns die Erde untertan machen. Sich die Erde untertan machen heißt auch, Verantwortung für die Natur zu übernehmen, also auch Verantwortung für das Leben und Überleben der Tiere.
Tiere fressen sich gegenseitig auf, warum soll der Mensch aus moralischen Gründen darauf verzichten? Mit jedem getöteten Tier wird ein Individuum vernichtet.
Menschen müßten verhungern, wenn Fleisch nicht mehr industriell hergestellt würde. Es sollte der Grundsatz gelten, "was Du nicht willst, das man Dir tu', das füg‘ auch keinem anderen zu".
Durch Zucht entsteht quantitativ und qualitativ besseres Fleisch, was die Versorgung der Menschen verbessert.  
Fragen karlheinz@luk-korbmacher.de