Erste
Klas-
sen-
arbeit
in der
HS1c
Schul-
jahr
2009/
2010
|
Aufgabe 1: (10 Punkte)
Lese bitte das Zitat von Adam
Smith."Reiche Leute essen
nicht mehr als ihre armen Nachbarn, auch wenn die
Qualität der Nahrung recht unterschiedlich und
ihre Auswahl und Zubereitung weit aufwendiger
sein kann... Man braucht aber nur den geräumigen
Palast und die große Garderobe der einen mit der
elenden Hütte und den wenigen Lumpen der anderen
vergleichen, um sofort zu erkennen, wie sehr sich
ihre Kleidung, Wohnung und Möbel nach Zahl und
Qualität unterscheiden. Der Wunsch nach Nahrung
wird bei jedem Menschen durch die Kapazität des
Magens auf natürliche Weise begrenzt, während
sein Verlangen nach Annehmlichkeit und
Verschönerung von Gebäuden, Kleidung und
Hausrat nahezu grenzenlos erscheint. Wer also
über mehr Nahrung verfügt, als er selbst
verbrauchen kann, ist stets bereit, diesen
Überschuß gegen die anderen Güter hinzugeben.
Was man nicht für den begrenzten Bedarf
benötigt, wird für die Erfüllung von Wünschen
verwendet, die scheinbar allesamt ohne Grenzen
sind."
aus: Adam Smith: Der Wohlstand der Nationen,
München 1974, Buch I, Kapitel XI, S. 143
Erläutere anhand des Textes
den (volkswirtschaftlichen) Zusammenhang zwischen
Bedürfnissen, Gütern und Nutzen.
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| Güter stiften für ein
Wirtschaftssubjekt Nutzen, wenn durch ihre
Verwendung ein Bedürfnis des Wirtschaftssubjekts
befriedigt wird. |
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Aufgabe 2: (10 Punkte)
Ordne durch ankreuzen die folgenden Güter den
Güterarten zu.
Gut
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Gebrauchsgut
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Verbrauchsgut
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Konsumgut
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Produktionsgut
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| Handy
eines 16jährigen Mädchens |
x
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x
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| Mehl
bei der Herstellung von Brot in einer
Bäckerei |
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x
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|
x
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| Computer
für das Büro des Möbelherstells |
x
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x
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| CPM
(Currywurts-Pommes-Majo) für Dich |
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x
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x
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| DVD-Player
für das Ludwig-Erhard-Berufskolleg |
x
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|
x
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Aufgabe 3: (10 Punkte)
Beschreibe anhand von Beispielen worin sich das
erwerbswirtschaftliche Prinzip vom
gemeinwirtschaftlichen Prinzip unterscheidet. |
| Ein Unternehmen, z. B. eine
Bäckerei, das nach dem erwerbswirtschaftlichen
Prinzip handelt, ist bestrebt, einen möglichst
hohen Gewinn durch die Herstellung und den
Verkauf von Backwaren zu erzielen. Dagegen
handelt ein Bus-Unternehmen, das die Versorgung
der umliegenden Bewohner mit ausreichenden
Transportmöglichkeiten im Öffentlichen
Personen-Nahverkehr zum Ziel hat, nach dem
gemeinwirtschaftlichen Prinzip, weil nicht
Erzielung von Gewinn, sondern die Versorung der
Gemeinschaft im Vordergrund der wirtschaftlichen
Tätigkeit steht. |
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Aufgabe 4: (10 Punkte)
Trage in der Spalte Lösung der
folgenden Tabelle ein
- a, wenn in der Situation das
Minimalprinzip zum Tragen kommt,
- b, wenn in der Situation das
Maximalprinzip zum Tragen kommt,
- c, wenn in der Situation beide Prinzipien
zum Tragen kommen,
- d, wenn in der Situation keines der
beiden Prinzipien zum Tragen kommt.
| Situation |
Lösung |
| Die
Rosenberg GmbH setzt sich das Ziel, mit
ihren fünfzehn Angestellten den Umsatz
im Jahr 2010 zu steigern. |
b |
| Aus
mehreren Angeboten über den gleichen
Fußbodenbelag wählt Chigdem das
teuerste Angebot aus. |
d |
| Jasmin
möchte vom 21.12.2009 bis 15.01.2010 in
die USA reisen und sucht im Internet nach
dem preiswerten Flug. |
a |
| Peter
möchte mit dem geringsten Lernaufwand,
die bestmögliche Zeugnisnote in VWL
erreichen. |
d |
| Jennie
wählt unter drei Angeboten für eine
tragbare Nähmaschine das beste aus. |
b |
| Die
Dragon AG möchte den Vorjahresumsatz
übertreffen, wobei allerdings die Kosten
deutlich gesenkt werden sollen. |
d |
| Mit
einem festgelegten Werbeetat für einen
neuen Sportschuh soll ein möglichst
großer Verkaufserfolg erreicht werden. |
b |
| Robert
möchte höchstens 200 Euro für eine
Lewis-Jeans ausgeben. |
a |
| Vickie
möchte für ihre 8.000 Euro einen
gebrauchten Fiat 500 kaufen. Weiß muß
er sein. |
b |
| Die
VW AG möchte ihren Umsatz im Jahr 2010
um 5 % steigern, ohne die Belegschaft
auszuweiten. |
d |
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