Erste
Klas-
sen-
arbeit
in der
HH1n
Schul-
jahr
2002/
2003
|
Aufgabe 1: (8 Punkte)
Zur Überprüfung einer sinnvollen Lagerhaltung
wurden jeweils am 15. eines Monats die folgenden
Lagerbestände für einen Artikel festgestellt:
Januar 640, Februar 582, März 703, April 676,
Mai 608 und Juni 592. Berechne den
durchschnittlichen Lagerbestand. |
| 640 +
582 + 703 + 676 + 608 + 592 = 3.801 / 6 = 633,5 |
| |
Aufgabe 2: (29 Punkte)
Die folgende Übersicht gibt die Umsatzsituation
eines Filialbetriebs an. Berechne den
durchschnittlichen Umsatz je Filiale, den
durchschnittlichen Gesamtumsatz je Quartal, den
durchschnittlichen Jahresumsatz, den
durchschnittlichen Umsatz je m² im Jahr.
 |
 a) (7 Punkte)
Ansatz:
Summe der Quartalsumsätze einer Filiale / 4 =
durchschnittlicher Umsatz je Filiale
Ergebnisse:
Siehe Zellen B10 bis D10.
b) (7 Punkte)
Ansatz:
Summe der Quartalsumsätze aller Filialen / 4 =
durchschnittlicher Gesamtumsatz je Quartal
Ergebnis:
Siehe Zelle E10.
c) (6 Punkte)
Ansatz:
Summe der Jahresumsätze aller Filialen / 3 =
durchschnittlicher Jahresumsatz
Ergebnis:
Siehe Zelle F9.
d) (9 Punkte)
Ansatz:
Summe der Jahresumsätze aller Filialen / Summe
der Filialgrößen = durchschnittlicher Umsatz je
m²
Ergebnis:
Siehe Zelle G9.
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Aufgabe 3: (15 Punkte)
Da die Berechnungen aus Aufgabe 2 jedes Jahr
erneut erfolgen müssen, stellt sich die Frage,
ob es neben dem Taschenrechner ein weiteres
Hilfsmittel gibt, das es dem Controller
ermöglicht, die notwendigen Berechnungen noch
leichter und noch schneller durchführen zu
können. Welches Hilfsmittel könnte noch
angewendet werden? Begründe Deine Antwort. |
| Eine Tabellenkalkulation,
weil in einem entsprechenden Formular alle notwendigen Formeln gespeichert
werden können, so daß sich nach dem Erstellen
des Formulars alle
Berechnungen automatisch durchgeführt
werden. |
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Aufgabe 4: (12 Punkte)
Die Stromkosten eines Unternehmens beliefen sich
auf 9.038,30 . Sie sind im Rahmen der
Kostenrechnung nach dem Verbrauch der
Kostenstellen zu verteilen: Material 5.142 kWh,
Fertigung 131.484 kWh, Verwaltung 3.204 kWh,
Vertrieb 2.880 kWh. |
| Abteilung |
Verbrauch
in kWh |
gesamte
Stromkosten
in EUR |
Kosten
je kWh
in EUR |
Kosten in EUR |
| Material |
5.142 |
|
|
325,66 |
| Fertigung |
131.484 |
|
|
8.327,32 |
| Verwaltung |
3.204 |
|
|
202,92 |
| Vertrieb |
2.880 |
|
|
182,40 |
| Summen |
142.710 |
9.038,30 |
0,06333... |
|
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| |
Aufgabe 5: (15 Punkte)
Zur Herstellung von 1.825 Eisenteilen benötigt
eine Maschine 625 Minuten. Für einen Auftrag
müssen 12.264 Eisenteile hergestellt werden.
Wieviel Zeit wird zur Bewältigung dieses
Auftrags benötigt? |
Ansatz:
Für 1.825 Eisenteile
benötigt die Maschine 625 Minuten.
Für 12.264 Eisenteile benötigt die Maschine
dann x Minuten.Lösung:
x = 625 / 1.825 *
12.264 = 4.200
Minuten
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Aufgabe 6: (15 Punkte)
Bei einem Verbrauch von täglich 40 Litern
Heizöl reicht der Wintervorrat einer Familie 198
Tage zum Heizen. Wieviel Tage reicht derselbe
Vorrat, wenn aufgrund des strengeren Frosts der
Tagesverbrauch auf 45 Liter Heizöl steigt? |
Ansatz:
Bei einem Verbrauch
von 40 ltr. täglich langt der Ölvorrat für 198
Tage.
Bei einem Verbrauch von 45 ltr. täglich langt
der Ölvorrat dann für x Tage.Lösung:
x = 198 * 40 / 45 =
176 Tage
|
| |
Aufgabe 7: (20 Punkte)
Warum wird im Rahmen der Einkaufskalkulation
zuerst der Lieferantenrabatt und dann das
Lieferantenskonto abgezogen? |
Der Rabatt
wird immer abgezogen und entsprechend auf
der Rechnung vermerkt.
Ob Skonto abgezogen wird, entscheidet
der Käufer.
Daher kann nur diese Reihenfolge für die
Preisnachlässe gelten. |
| |
Aufgabe 8: (20 Punkte)
Warum wird im Rahmen der Verkaufskalkulation
zuerst das Kundenskonto und dann der Kundenrabatt
berechnet? |
| Der Kunde zieht wie üblich (siehe Aufgabe 7) zuerst
den Rabatt und dann das Skonto ab. Deshalb
müssen bei der Kalkulation des Verkaufspreises
diese Preisnachlässe in umgekehrter
Reihenfolge berücksichtigt werden. |
| |
Aufgabe 9: (68 Punkte)
Ein Fernsehgerät kann zum Listeneinkaufspreis
von 2.036,35 EUR erworben werden. Der Verkäufer
gewährt einen Rabatt von 20 % und bei sofortiger
Zahlung 2 % Skonto. An Bezugskosten entstehen je
Gerät 17,60 EUR. Wir kalkulieren mit 45 %
allgemeinen Handlungskosten und 25 %
Gewinnzuschlag. Unseren Kunden möchten wir bis
zu 3 % Skonto und bis zu 30 % Rabatt einräumen.
Berechne mit Hilfe des Kalkulationsschemas:
a) Zu welchem Listenverkaufspreis können wir
einen Fernseher anbieten?
b) Berechne den Kalkulationsfaktor.
c) Wie hoch ist unser Gewinnzuschlag in Prozent,
wenn wir einem Kunden 20 % Rabatt und bei
Barzahlung nochmals 2 % Skonto gewähren?
d) Mit welchem Bruttopreis (einschließlich 16 %
Mehrwertsteuer) zeichnen wir das Gerät aus? |
| a) Vorwärtskalkulation (25
Punkte) |
| Listen-EK |
2.036,35 |
:=: 100 % |
|
| - LF-Rabatt |
20 % |
407,27 |
:=: 20 % |
|
| Ziel-EK |
1.629,08 |
:=: 80 % |
:=: 100 % |
| - LF-Skonto |
2 % |
32,58 |
|
:=: 2 % |
| Bar-EK |
1.596,50 |
|
:=: 98 % |
| + Bezugskosten |
17,60 |
|
|
| Bezugspreis |
1.614,10 |
:=: 100 % |
|
| + AHK |
45 % |
726,35 |
:=: 45 % |
|
| Selbstkosten |
2.340,45 |
:=: 145 % |
:=: 100 % |
| + Gewinn |
25 % |
585,11 |
|
:=: 25 % |
| Bar-VK |
2.925,56 |
:=: 97 % |
:=: 125 % |
| + KD-Skonto |
3 % |
90,48 |
:=: 3 % |
|
| Ziel-VK |
3.016,04 |
:=: 100 % |
:=: 70 % |
| + KD-Rabatt |
30 % |
1.292,59 |
|
:=: 30 % |
| Listen-VK |
4.308,63 |
|
:=: 100 % |
| b) Kalkulationsfaktor (15
Punkte) |
Ansatz:
Bar-VK - Bezugspreis = Kalkulationszuschlag
2.925,56 - 1.614,10 = 1.311,461.614,10 DEM :=:
100 %
1.311,46 DEM :=: x %
Lösung:
x = 100 * 1.311,46 / 1.614,10 = 81,25 %
Also beträgt der Kalkulationsfaktor 1,8125.
|
| c) Rückwärtskalkulation (23
Punkte) |
| Listen-VK |
4.308,63 |
:=: 100 % |
|
| - KD-Rabatt |
20 % |
861,73 |
:=: 20 % |
|
| Ziel-VK |
3.446,90 |
:=: 80 % |
:=: 100 % |
| - KD-Skonto |
2 % |
68,94 |
|
:=: 2 % |
| Bar-VK |
3.377,96 |
|
:=: 98 % |
Ansatz:
Bar-VK - Selbstkosten = Gewinn
3.377,96 - 2.340,45 = 1.037,512.340,45 DEM :=:
100 %
1.037,51 DEM :=: x %
Lösung:
x = 100 * 1.037,51 / 2.340,45 = 44,3 %
Der Gewinnzuschlag beträgt ungefähr 44,3 %.
|
| d) Berechnung der
Bruttoverkaufspreises (5 Punkte) |
| Listen-VK |
4.308,63 |
:=: 100 % |
| + Mwst. |
689,38 |
:=: 16 % |
| Brutto-VK |
4.998,01 |
:=: 116 % |
| Preisschild: |
4.998,00 |
|
| |
Aufgabe 10: (20 Punkte)
Eine säumige Mieterin wurde vom Amtsgericht
verurteilt, ihrem ehemaligen Vermieter 622,73 EUR
nebst 6 % Zinsen seit dem 2002-01-06 zu zahlen.
Wieviel EUR muß sie am 2002-10-28
einschließlich Zinsen bezahlen? |
Berechnung der Tage:
| Januar |
25 |
| Februar |
28 |
| März |
31 |
| April |
30 |
| Mai |
31 |
| Juni |
30 |
| Juli |
31 |
| August |
31 |
| September |
30 |
| Oktober |
28 |
| Summe: |
295 |
Gegeben:
K = 622,73
t = 295
p = 6
Gesucht:
Z
Z = 622,73 * 6 * 295 /
100 / 365 = 30,20
EUR
Insgesamt müssen 652,93
EUR gezahlt werden.
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