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Definitionen |
| Matrizen- rechnung |
Ein rechteckiges Schema
aus wohlgeordneten reellen Zahlen aij mit i = 1, 2, 3, ..., m und j = 1, 2, 3, ..., n heißt m*n-Matrix, wobei das Produkt aus der Anzahl der Zeilen der Matrix (m) und der Anzahl der Spalten der Matrix (n) als Dimension der Matrix bezeichnet wird und eine Zahl in der Matrix als deren Element. Kaufmännisches Anwendungsbeispiel: Stückliste Eine m*1-Matrix heißt Spaltenvektor. Eine 1*n-Matrix heißt Zeilenvektor. Eine 1*1-Matrix heißt Skalar. Es seien A = (aij) und
B = (bij) m*n-Matrizen mit i = 1, 2, 3, ..., m
und j = 1, 2, 3, ..., n. Die m*n-Matrix C := (aij
+ bij) heißt Summe der Matrizen A und B. Die m*n-Matrix C := (aij
- bij) heißt Differenz der Matrizen A und B. Die m*n-Matrix C := (k * aij) heißt skalare Multiplikation der Matrix A mit dem Skalar k. [Beachte: Für die Summen- und Differenzenbildung sowie die skalare Multiplikation gelten sowohl das Kommutativ- als auch das Distributivgesetz!] Es seien A = (a1i) ein Zeilenvektor und
B = (bi1) ein Spaltenvektor mit i = 1, 2, 3,
..., n. Der Skalar c := (a11 * b11) + (a12 * b21) + (a13 * b31) + ... + (a1n * bn1) heißt Skalarprodukt der Vektoren A und B. [Beachte: Das Kommutativgesetz für die Berechnung des Skalarprodukts gilt nur dann, wenn die Vektoren zuvor transponiert werden!] Kaufmännisches Anwendungsbeispiel: Erlösberechnung Es seien A = (aij) eine m*n-Matrix mit
i = 1, 2, 3, ..., m und j = 1, 2, 3, ..., n und Die m*p-Matrix C, die aus den Skalarprodukten der
Zeilenvektoren der Matrix A und den Spaltenvektoren der
Matrix B gebildet wird, heißt Produkt der Matrizen A und B. [Beachte: Das Kommutativgesetz gilt für die Berechnung des Produkts zweier Matrizen im allgemeinen nicht! Daher ist die Reihenfolge der Multiplikation unbedingt zu berücksichtigen!] |
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