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Fehlersicherungsverfahren


Datenübertragungsfehler werden meistens durch Bit-Fehler hervorgerufen. Bit-Fehler können zahlreiche Ursachen haben: schlechte Übertragungseigenschaften der Leitungen (Widerstände, Beschädigungen), exogene Störimpulse, Unterbrechungen der Datenübertragung, Taktschwankungen u. ä. Um die Verlässlichkeit der Datenübertragung zu verbessern, wird deshalb mit Hilfe von Fehlersicherungsverfahren bereits während der Datenübertragung versucht, aufgetretende Bit-Fehler zu erkennen und u. U. sogar unmittelbar zu korrigieren. Dazu dienen Blockcodes, die im allgemeinen in regelmäßigen Zyklen ermittelt werden.

Die Fehlersicherung erfolgt häufig mit Hilfe von Paritätsbits (vertical redundancy check, VRC; longitudinal redundancy check, LRC) und Blockprüfzeichen (block check character, BCC; cyclic redundancy check, CRC). In diesem Zusammenhang sind für die Asynchron-Übertragung eine gleiche oder gerade Parität (even parity) und für die Synchron-Übertragung eine ungleiche oder ungerade Parität (odd parity) festgelegt worden.