"Also haben die Tiere weder Intelligenz noch Seele, wie man es gewöhnlicherweise versteht. Sie fressen ohne Vergnügen, sie schreien ohne Schmerz, sie wachsen, ohne es zu wissen: sie ersehnen [wünschen, begehren] nichts, sie fürchten nichts, sie wissen nichts ..."

aus: Nicolas Malebranche: Erforschung der Wahrheit, zit. n. Dominik Perler/Markus Wild (Hrsg.): Der Geist der Tiere. Philosophische Texte zu einer aktuellen Diskussion, Frankfurt am Main 2005, S. 7

Im Original:

»Ainsi dans les animaux il n'y a ni intelligence ni ame, comme on l'entend ordinairement. Ils mangent sans plaisir, ils crient sans douleur, ils croissent sans le savoir: ils ne désirent rien, ils ne craignent rien, ils ne connoissent rien ...«

aus: Nicolas Malebranche: De la recherche de la vérité, zit. n. Dominik Perler/Markus Wild (Hrsg.): Der Geist der Tiere. Philosophische Texte zu einer aktuellen Diskussion, Frankfurt am Main 2005, S. 7