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Geschäftsbrief gemäß DIN 5008:2011 | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Allge- meines |
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| Maßan- gaben |
Daraus leiten sich folgende Maße für den Zeilenanfang für alle Schriftarten in Millimeter vom oberen Blattrand ab (bei einer Zeilenhöhe von 4,23 mm):
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| Briefkopf | Der Briefkopf beinhaltet üblicherweise den Namen oder ein Logo des Absenders. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Anschrif- tenfeld |
Das Anschriftenfeld
besteht aus drei Teilen:
Die Anschrift des Absenders ist so platziert, daß sie in einem Fensterbriefumschlag sichtbar ist. Die Zusatz- und Vermerkzone schließt sich unmittelbar an und besteht aus drei Zeilen, die so mit postalischen Sonderversandformen (= Beförderungsvermerke wie "Eilzustellung", "persönlich", "Einschreiben", "Warensendung", "Nicht nachsenden", "Luftpost" usw.) beschriftet werden können, daß zur Anschrift des Empfängers keine Leerzeile besteht. Gegebenenfalls bleiben diese drei Zeilen leer. Die Anschrift des Empfängers schließt sich unmittelbar an und besteht aus sechs Zeilen, zwischen denen keine Leerzeilen gelassen werden. Damit ergibt sich folgendes Bild:
Anmerkungen:
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| Kom- muni- kations- angaben |
Die Kommunikationsangaben umfassen Angaben über
Sie werden in der Bezugszeichenzeile, der Kommunikationszeile und/oder dem Informationsblock unterhalb oder neben den sogenannten Leitwörtern vorgenommen. |
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| Bezugs- zeichen- zeile |
Die Leitwörter der Bezugszeichenzeile sind (in Klammern Angaben über die
Entfernung vom linken Blattrand/der Fluchtlinie in mm):
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| Kom- muni- kations- zeile |
Umfassen die Kommunikationsangaben mehr als nur das Telefon, so wird häufig
eine Kommunikationszeile neben dem Anschriftenfeld eingefügt. Ihre Leitwörter lauten z. B. (in Klammern Angaben über
die Entfernung vom linken Blattrand/der Fluchtlinie in mm, wobei zweite und dritte
Leitwörter mit variablen Abständen gesetzt werden):
Der Text zu den Leitwörtern wird unterhalb der Leitwörter linksbündig mit der "normalen" Schrift geschrieben. Ausnahmen sind für "lange" Texte (z. B. E-Mail-Adressen) zugelassen. |
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| Infor- mations- block |
Anstelle einer Bezugszeichenzeile (eventuell in Verbindung mit einer Kommunikationszeile) wird häufig ein Informationsblock neben dem Anschriftenfeld eingefügt. Seine Leitwörter entsprechen im wesentlichen den Leitwörtern der Bezugszeichenzeile und der Kommunikationszeile ["doppelte" Leitwörter wie "Ihr Zeichen, Ihre Nachricht vom" werden allerdings in zwei Zeilen geschrieben]. Sie beginnen sämtlich 125 mm vom linken Blattrand bzw. 100 mm von der Fluchtlinie und enden mit einem Doppelpunkt. Der Text sollte sich unmittelbar nach einer Leerstelle anschließen. Das Datum sollte stets in der Zeile unterhalb des Anschriftenfeldes geschrieben werden. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Text- bereich |
Dem Text der Bezugszeichenzeile bzw. der Datumsangabe beim Informationsblock folgen zwei Leerzeilen. In der folgenden Zeile wird der Betreffvermerk vorgenommen. Der Betreffvermerk ist eine kurze Inhaltsangabe des Briefes und wird - wenn möglich - als Schlagwort formuliert (z. B. "Angebot"). Diesem Schlagwort folgt häufig eine betriebsinterne Numerierung (z. B. "Angebot Nr. 122"), um eine eindeutige Zuordnung der abgehefteten Briefkopie zu erleichtern bzw. erst zu ermöglichen. Bei behördlichen Schreiben ist der Betreffvermerk in der Regel viel ausführlicher formuliert (z. B. "Bescheid über die Einkommensteuer, den Solidaritätszuschlag und die Festsetzung der Vermögenswirksamen Leistungen für das Jahr 2002") und kann mit Bezugsangaben (z. B. "hier: Entscheidung über Ihren Einspruch vom 2003-05-14") ergänzt werden. In privatwirtschaftlichen Geschäftsbriefen erübrigen sich meistens Bezugsangaben oder werden im Informationsblock angegeben. Dem Betreffvermerk folgen zwei Leerzeilen. In der folgenden Zeile wird die persönliche Anrede angegeben oder der Text "Sehr geehrte Damen und Herren,". Die Anrede endet stets mit einem Komma, so daß der erste Satz des Brieftextes nach Möglichkeit nicht mit einem Pronomen (z. B. "ich", "wir") beginnen sollte. Der Anrede folgt eine Leerzeile. In der folgenden Zeile beginnt der Brieftext. Der Text ist mit einzeiligem Abstand zu schreiben. Zwischen dem Brieftext und der nachfolgenden Grußformel bleibt eine Leerzeile. Die Grußformel (z. B. "Mit freundlichem Gruß") kann in den Schlusssatz integriert werden. In diesem Falle beginnt sie mit einem Kleinbuchstaben. Nach der Grußformel folgt eine Leerzeile. In der folgenden Zeile wird die Firma des Absenders wiederholt. Nach weiteren Leerzeilen (so viele, wie für die Unterschrift notwendig sind!), wird der/die Unterzeichner/in genannt. Zusätze (wie z. B. "i. A.") sind zwischen der Firma des Absenders und der Wiederholung des/der Unterzeichner/in zu setzen. Danach folgt eine Leerzeile. Der Text "Anlage(n)" schließt den Brief. Dieser Text entfällt, wenn dem Brief keine Anlagen mitgegeben werden. Es ist nicht mehr üblich, die Anlage(n) aufzuführen. Sollte es notwendig sein, jede Anlage aufzuführen, so sollte dies im Brieftext integriert erfolgen. Ein Verteilvermerk folgt dem Anlagenvermerk mit einer Zeile Abstand. Ein Beglaubigungsvermerk bei behördlichen Schreiben folgt dem Verteilvermerk mit einer Zeile Abstand. Sollte (in Ausnahmefällen) ein Brief mehr als eine Seite Text umfassen, so wird das Schreiben mindestens drei Zeilen vor Erreichen des Brieffußes unterbrochen und das Symbol für Folgeseite(n), drei Punkte (...), nach einer Leerzeile an den rechten Rand gesetzt. Die neue Seite umfaßt dann keinen Briefkopf, sondern beginnt mit dem üblichen oberen Rand mit der ersten Zeile. In dieser Zeile wird die Seitenzahl zentriert (mit "- ... -") geschrieben. Danach erfolgt eine Leerzeile und danach wird der Brieftext fortgesetzt. Auf das Folgeseite(n)-Symbol kann bei Verwendung von Textverarbeitungssoftware verzichtet werden, wenn die Seitenzählung in der Form "Seite ... von ..." geschrieben wird (dann vorzugsweise rechtsbündig in der Fußzeile auch der ersten Briefseite). Hervorhebungen im Text erfolgen durch
Einrückungen beginnen unabhängig von der Schriftart und größe 25 mm rechts von der Fluchtlinie. |
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| Brieffuß | Im Brieffuß werden Daten zum Unternehmen wie Geschäftsräume, Handelsregistereintrag, Bankverbindung(en), Geschäftsführer u. ä. genannt. Dabei ist zu berücksichtigen, daß für die verschiedenen Unternehmensformen per Gesetz bestimmte Angaben auf den Geschäftsbriefen vorzunehmen sind. Bei Rechnungen sind weitere Pflichtangaben vorgeschrieben. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Fragen | karlheinz@luk-korbmacher.de |