Schul-Sachen-Verteilerseite Klassische Theorie des Haushalts
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Grundlegende Voraussetzungen (= Notwendigkeit des Wirtschaftens):
"Alle ökonomischen Probleme entstehen aus der Tatsache, daß im Vergleich zu den Bedürfnissen die Ressourcen knapp sind. Selbst in einer hochentwickelten, relativ reichlich mit Ressourcen ausgestatteten Volkswirtschaft ist es unmöglich, Güter aller Art in solchen Mengen herzustellen, daß alle Bedürfnisse befriedigt werden, denn die Bedürfnisse sind praktisch unbegrenzt." [S. 1]

Definition (= Zweck des Wirtschaftens):
"Die Haushalte sind jene Wirtschaftseinheiten, deren Versorgung mit Gütern der Zweck jeden Wirtschaftens ist. Der Haushalt hat Bedürfnisse, die er durch den Konsum von Gütern befriedigen kann. Der Konsum von Gütern verschafft dem Haushalt ein Maß an Bedürfnisbefriedigung, das in der Wirtschaftstheorie durch den Nutzen ausgedrückt wird. Ziel des Haushalts ist es, seinen Nutzen zu maximieren. [...]
Für die Konsumgüter hat der Haushalt einen Preis zu entrichten; er muß also über die Mittel verfügen, sich solche Güter kaufen zu können. Diese Mittel erhält der Haushalt in der Regel dadurch, daß er Güter als Produktionsfaktoren den Unternehmungen anbietet bzw. verkauft und dadurch ein Einkommen bezieht." [S. 4]

Folgerung:
"Die wirtschaftlichen Entscheidungen des Haushalts, die in optimaler Weise getroffen werden sollen, richten sich also auf den Erwerb von Gütern, die dem Konsum dienen, und auf die Einkommenserzielung. Eine umfassende Theorie des Haushalts müßte versuchen, die optimalen Entscheidungen des Haushalts hinsichtlich Konsum und Einkommenserzielung simultan zu erklären." [S. 5]

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