Schul-Sachen-Verteilerseite Klassische Theorie des Unternehmens
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Definition:
"Die Unternehmungen sind jene Wirtschaftseinheiten, die Güter in Form von Produktionsfaktoren und Zwischenprodukten nachfragen, daraus andere Güter produzieren, die sie anbieten. Unter Produktion ist nicht allein die industrielle oder die handwerkliche Produktion zu verstehen, sondern ganz allgemein die Erzeugung wirtschaftlicher Güter, zu denen auch Dienstleistungen zählen. [...] Die Unternehmungen haben im volkswirtschaftlichen Kreislauf eine doppelte Funktion ...: [...]

[Sie] besteht ... in der Güterproduktion einerseits, in der Schaffung von Haushaltseinkommen ... andererseits. Die Entscheidung darüber, was eine Unternehmung produziert, welche Faktoren und Zwischenprodukte sie in welcher Kombination zur Produktion einsetzt, hat in einer privatwirtschaftlich orientierten Wirtschaftsordnung der Unternehmer oder der den Unternehmer vertretende Manager. Der Unternehmer ist daran interessiert, ein möglichst hohes Unternehmereinkommen, bestehend aus Unternehmerlohn und Gewinn, zu erzielen.

Für gegebenen Unternehmerlohn ergibt sich aus dieser Zielsetzung die Hypothese, daß das Ziel der Unternehmung die Gewinnmaximierung ist. Der Gewinn einer Periode ist als Differenz zwischen Erlös und Kosten definiert. Der Erlös entsteht aus dem Verkauf der angebotenen Güter. Die Kosten entstehen erstens für Güter, die in der Periode, in der sie nachgefragt werden, vollständig in die Produktion eingehen, zweitens für die Nutzung von Gütern, die möglicherweise schon in früheren Perioden beschafft wurden und der Unternehmung als Produktionsapparat ... dienen." [S. 71 f.]

"In der Unternehmung werden aus Gütern, die in der Produktion eingesetzt werden, andere Güter produziert. Es erfolgt also eine Transformation von Gütern in andere Güter." [S. 73]

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