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Volkswirtschaftslehre
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Als "Vater der Volkswirtschaftslehre" gilt Adam Smith (1723 - 1790), der mit seinem 1776 erschienenen Werk "An Inquiry into the Nature and Causes of the Wealth of Nations" (deutsch: "Der Wohlstand der Nationen"), die Basis für das Theoriengebäude der Volkswirtschaftslehre schuf und wesentliche, noch heute anerkannte Theorien zu einem System zusammengefaßt publizierte.

Ausgangspunkt der Betrachtungen ist der Mensch als sogenanntes Wirtschaftssubjekt. Alfred Marshall (1842 - 1924) bemerkt dazu: "Economics is a study of mankind in the ordinary business of life ...". [Quelle]

Menschen besitzen Bedürfnisse, die befriedigt werden müssen, um überleben und leben zu können. Dazu werden nach beherrschender volkswirtschaftlicher Meinung Güter benutzt. Diese Güter wiederum müssen beschafft (etwa durch Aufsammeln, beispielsweise von Früchten) oder hergestellt werden. Deshalb muß der Mensch tätig werden, wie z. B. Lionel Robbins (1898 - 1984) feststellte: "Economics is the science which studies behaviour as a relationship between ends and scarce means which have alternative uses." [Quelle]

Da die reine Selbstversorgung jedes einzelnen Menschen unvorteilhaft ist, haben sich Menschen zu Organisationen (z. B. Familien, Gemeinden, Staaten, Unternehmen) zusammengeschlossen und die Arbeitsteilung erfunden. Beides - der Zusammenschluß zu Organisationen und die Arbeitsteilung - verlangen Kooperation und Koordination zwischen den Beteiligten, denn ein Schlaraffenland, in dem das "Gesetz der Knappheit" nicht herrscht, ist die reale Welt nicht. Außerdem ist in einer arbeitsteilig organisierten Volkswirtschaft der Austausch der Güter im Rahmen eines Wirtschaftskreislaufs deshalb unerläßlich.

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