Walter Rudolf Paede macht bezüglich der auszuwählenden Merkmale des Gegenstands auf eine notwendige Voraussetzung aufmerksam:

"Man darf bei der Auswahl der für ein Erkenntnisobjekt zu wählenden Gesichtspunkte niemals solche Merkmale des Erfahrungsobjektes außer acht lassen, die bei den Schlußfolgerungen, die man nachher zu ziehen beabsichtigt, eine wesentliche Rolle spielen, selbst wenn sie in dem einen oder anderen Falle an sich unbedeutend wären."

aus: Walter Rudolf Paede: Das neutrale Geld - "Schleier" oder "ökonomisches Kraftfeld"?, Berlin 1957, S. 24

Bemerkenswert: Wer bereits zu Beginn des Erkenntnisprozesses weiß, "welche Schlußfolgerungen er nachher zu ziehen beabsichtigt", der dürfte eigentlich gar keine neuen Erkenntnisse mehr gewinnen können. Andererseits sind "vage" Vorstellungen über das Ziel des Erkenntnisprozesses sicherlich hilfreich, wenn es darum geht, eine Forschungsstrategie zu entwickeln.